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Sommerzeit-Cocktailzeit

Wenn es draußen wieder heiße Temperaturen hat, geht doch nichts über einen erfrischenden kühlen Cocktail. Oftmals ist ein Cocktail ein alkoholisches Mischgetränk aber es gibt natürlich auch alkoholfreie Varianten.
Typischerweise bestehen Cocktails aus zwei oder mehr Zutaten und werden mit Eiswürfeln oder Crush-Ice serviert.
Hier ein paar bekannte Klassiker für euch:

Cosmopolitan
Der Cosmopolitan, wie wir ihn meistens in Bars serviert bekommen, ist ein Konstrukt der 80er. Erfunden hat ihn angeblich eine Dame namens Cheryl Cook, die mit dem damals taufrischen Absolut Citron, einem Absolut Vodka mit Zitronenaroma, experimentierte. Ihr Rezept mit Roses Lime Juice und Orangenlikör veränderte schließlich ein Mann namens Toby Cecchine, der sich auf frischen Limettensaft und ausschließlich Cointreau als Likör verließ. Beides heute Standard im Cosmpolitan, spätestens seit alle Barkeeper der Welt das Rezept nachschlagen mussten, weil Horden von Frauen das rosa Zeugs bestellen wollten. Ursprünglich war der Drink unter dem Namen Cosmopolitan aber ganz ein anderer.
Zutaten:
4 cl Wodka
1 cl Cointreau
2 cl Limettensaft
2 cl Cranberrysaft
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Cocktail-Shaker geben.
Eis dazugeben und für etwa 15 Sekunden kräftig schütteln.
In ein vorgekühltes Glas geben und genießen.

Mai-Tai
Viele von uns kennen den Mai Tai von Disco-Bars und Beach-Partys, wo er meistens recht frei interpretiert wird. Womit wir sagen wollen: Was euch da verkauft wird, hat praktisch nix mit einem Mai Tai zu tun. Das Ur-Rezept stammt von einem Mann namens Trader Vic, eigentlich Victor Bergeron. Er erfand den Drink laut eigener Aussage 1944. Der Mai ist einer der bekannteste Tiki-Drinks – obwohl genau dieser praktisch nie in einem sogenannten Tiki-Mug serviert werden. Ein Paradoxon, das eventuell auch damit zu tun hat, dass selbst sehr klassische Cocktailbars ohne Tiki-Bezug einen Mai Tai anbietet.
Zutaten:
6 cl Dunkler Rum
3 cl Limettensaft
1,5 cl Triple Sec
1 cl Zuckersirup
0,5 cl Orgeat / Mandelsirup
Zubereitung:
Alle Zutaten zusammen in einen Cocktail-Shaker gießen.
Mit Crushed Ice füllen und kräftig shaken.
In ein Glas gießen.
Mit noch etwas Crushed Ice auffüllen.
Mit Minze garnieren.

Margarita
Der genau Ursprung der Margarita ist unklar. Sicher ist nur: Sie entstand in den 30er Jahren und wurde 1937 von einem britschen Barkeeper in einer Rezeptsammlung zum ersten Mal erwähnt. Allerdings hatte sie da ihren Namen noch nicht. Den bekam sie erst später, als der Tequila-Hersteller José Cuervo damit warb. Als dann 1953 der Esquire die Margarita zum „Drink des Monats“ erklärte, trat sie ihren Siegeszug um die Welt an und setzte sich von da an vor allem in den USA als Sinnbild für Urlaub und vor allem Urlaub in Mexico durch.
Zutaten:
6 cl Tequila
2,25 cl Triple Sec
2,25 cl Limettensaft
0,75 cl Agavendicksaft
Zubereitung:
Den äußeren Rand eines eisgekühlten Glases mit einer Limette anfeuchten und anschließend in einen Teller Salz drücken, sodass ein Rand entsteht.
Alle Zutaten in einen Cocktail-Shaker gießen.
Kräftig schütteln, etwa 15 Sekunden lang.
Jetzt die Margarita ins Glas geben.

Mojito
Mojito blabla, Kuba blabla, Ernest Hemingway. Der Rum-Cocktail mit Minze ist einer der berühmtesten Cocktails überhaupt – er hat eine lange zurückreichende Geschichte, berühmte Persönlichkeiten, die sich an ihm festklammerten wie an einem flüssigen Gehstock und es gibt geschätzt Hunderte von Rezepten für ihn, manche mit Rohrzucker, andere mit Zuckersirup, manche mit Bitters, andere ohne.
Zutaten:
5 cl Weißer Rum
2 cl Zuckersirup
2,5 cl Limettensaft
10 Stängel Minze
Soda
Zubereitung:
Blätter, Zuckersirup und Limettensaft ins Glas geben und kurz mit dem Stößel andrücken, ohne die Blätter zu zerquetschen.
Rum und Eiswürfel ins Glas geben und kurz umrühren.
Mit der Soda augießen.

Pina Colada
Auch wenn man die Piña Colada bei uns bis heute hauptsächlich als Mischung aus Saft und Sirups bekommt: Ihren Siegeszug verdankt sie ursprünglich der richtigen, liebevollen Variante aus frischer Ananas und Cream of Coconut, eine cremige, süße, deutlich weniger künstliche Möglichkeit, Kokosnuss in den Drink zu kriegen. In den 1950ern entdeckte der Lebensmittelchemiker Don Ramón López-Irizarry als erster eine Möglichkeit, die Mischung aus Zucker, Wasser und frischer Kokosnuss haltbar und damit weitreichend verfügbar zu machen. Gleichzeitig waren es auch die 50er, in denen Standmixer zumindest in den Bars erste Verbreitung fanden – der Siegeszug der Piña Colada konnte beginnen. Und damit auch der Hunderter anderer Colada-Varianten, in denen Drinks auf ganz ähnliche Weise zubereitet wurden.
Zutaten:
10 cl Milch
2 cl Weißer Rum
4 cl Dunkler Schokoladenlikör
2 cl Cream of Coconut
1 cl Mandelsirup
1 halbe Scheibe Ananas
3 Spritzer Chocolate Bitters
Zubereitung:
Die Ananas kleinschneiden und im Shaker andrücken. So, dass Saft austritt, nicht so, dass nur noch Matschepampe drin ist.
Restliche Zutaten mit in den Shaker, Eis dazu und kräftig shaken.
In ein vorgekühltes Drink-Glas mit frischem Eis geben.

Tequila-Sunrise

Der Tequila Sunrise hat seine frühsten Wurzeln in den 1920ern: In der Rennbahn von Agua Caliente im Bundesstaat Tijuana wurde damals eine Variante mit Tequila, Grenadine, Zitronenlimonade und Crème de Cassis ausgeschenkt. Während der Prohibition lernten die Besucher aus den USA, die sich hier von der Trockenheit zu Hause erholten, den Drink kennen – und verbreiteten ihn nach dem Ende der Prohibition 1933 auch zu Hause.
Zutaten:
6 cl Tequila
1,5 cl Triple Sec
7,5 cl Orangensaft
2 cl Limettensaft
1 cl Grenadine / Cassis
Zubereitung:
Grenadine in ein Glas voller Eiswürfel geben.
Restliche Zutaten im Shaker mit Eis shaken und ins Glas geben.
Bei Bedarf kurz umrühren.
Mit Orangenscheibe und Kirsche garnieren.

Wir wünschen euch viel Spass beim zubereiten, ausprobieren und natürlich beim genießen.

| 11. Juni 2021 | 670 | Drucken

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