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Der "Funken" im Allgäu mit Funkenküchle Rezept

Der "Funken" im Allgäu mit Funkenküchle Rezept
"Funken" (Funkenfeuer) - Der erste Sonntag nach Aschermittwoch ist der sogenannte Funkensonntag, somit der erste Fastensonntag. Dieses Jahr findet das Funkenfeuer am 1. März (vereinzelt auch schon am 29. Februar) statt. Los geht`s bei Anbruch der Dunkelheit.

Das Funkenfeuer (kurz: Funken) ist ein alter Feuerbrauch, der heute noch verbreitet ist. Der Ursprung dieses Brauches ist unklar. Eine landläufig bekannte Meinung ist, dass das Funkenabbrennen ein Brauchtum zur Vertreibung des Winters sei.

Bis der Funken allerdings angezündet werden kann, sind einige Vorbereitungen zu treffen. Traditionell wird am Faschingsdienstag die Funkentanne geschlagen. Brennmaterial wie Paletten, Abfallholz und oftmals alte Christbäume werden gesammelt.

Der Funken ist meist ein aufgeschichteter Holzturm, im Inneren wird das gesammelte Brennmaterial untergebracht. Den Kern bildet die Funkentanne, auf dessen Spitze eine Hexenpuppe (Funkenhexe) hängt. Mancherorts ist die Funkenhexe mit Schießpulver gefüllt.

Eine Bauernregel besagt: "Sieht man am Funkensonntag viele Sterne, dann gibt es in diesem Jahr viele Kirschen."

Wie auch immer, der Funkensonntag ist ein besonderes romantisches Ereignis im Allgäu. Man trifft sich bei Funkenküchle (in heißem Fett herausgebackene süße Teilchen) und Glühwein, genießt den Anblick des Feuers und freut sich über das Endes des Winters.


"Funkenküchle-Rezept"

Zutaten: für 4 - 6 Personen
42 g frische Hefe
1/8 l Milch
60 g Zucker
500 g Mehl
70 g Butter
2 Eier
1 Prise Salz
ca. 250 g Butterschmalz zum herausbacken
Puderzucker - Zimtmischung zum Bestreuen der fertigen Küchle

Zubereitung:
1.) Die Milch erwärmen.
Hefe in eine Schüssel bröseln.
1 TL Zucker mit 2 TL Milch mischen und mit der Hefe glatt rühren, an einem warmen Ort gehen lassen. (Vorteig)
2.) Mehl, Zucker, zerlassene Butter, Milch, Eier, Salz und den Vorteig mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt in einer bemehlten Schüssel an einem warmen Ort wieder gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.
3.) Nun den Teil in ca. 8 cm große ovale Stücke teilen und auf eine bemehlte Oberfläche setzen. Zugedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
4.) Anschließend drückt man in die Mitte der Teigstücke eine Vertiefung, sodass sich außen ein gewölbter, dicker Rand bildet. Das ovale Innenfeld bleibt allerdings hauchdünn.
5.) Die Küchlein werden nun sofort in heißem Butterschmalz schwimmend auf beiden Seiten auf niedriger Stufe herausgebacken, bis sie goldgelb sind. Noch heiß mit Zimtzucker bestreuen und genießen.